Das neue Buch von Gretchen Dutschke erschien im März 2018 in der KURSBUCH-Edition bei Murmann in Hamburg. Und sie stellt darin die Fragen, die auch heute noch wichtig sind für die Beurteilung dieser für unsere jüngere Geschichte wesentlichen Jahre.

Was ist geblieben? Was hat sich als Fehler, was als Illusion erwiesen? Und was hätte das Zeug, auch heute noch Lust auf eine den globalen Herausforderungen sich stellende Protestbewegung zu machen?

Es sollte nicht weniger sein als eine weltweite Revolution. Tatsächlich hat sich die 68er-Utopie einer globalen Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung nicht umsetzen lassen. Irgendwo ist er hängen geblieben, der große Traum von einem ganz anderen, einem freien Leben für alle. Dass aber doch etwas und sogar nicht einmal so wenig von diesem Widerstand gegen die autoritär „verwaltete Welt“ (Adorno) von damals in unserem Land nachwirkte und wirkt, gehört neben dem Scheitern ebenso zur Bilanz dieses wirkmächtigen „Tumults“ (Enzensberger).

Gretchen Dutschke zieht ihre eigene Bilanz. Dabei sieht sie vor allem, dass der Freiheitsdrang dieses Protestes sich am Ende doch durchsetzen konnte und sich Deutschlands Verwandlung in eine tolerante Zivilgesellschaft insbesondere diesem Aufbruch verdankt.

Kursbuch Vorschau 2018 (PDF Download)

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